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GSMA: Weltweiter Datenumsatz wird aufgrund der Zunahme vernetzter Geräte bis 2018 den Sprachumsatz von Mobilfunkbetreibern überholen

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- Der Zuwachs bei mobilen Daten verbessert den Zugang zu Gesundheitswesen und Bildung, hilft Menschen, Armut zu überwinden, bekämpft Hunger und Klimaveränderung, und treibt das Wirtschaftswachstum an

BARCELONA, Spanien, 25. Februar 2013 /PRNewswire/-- Die GSMA gab heute bekannt, dass auf dem Weg in eine voll vernetzte Welt, der Datenumsatz von Mobilfunkbetreibern den Sprachumsatz bis 2018(1) überholen wird. Die explosionsartige Entwicklung bei mobilen Daten wird von der zunehmenden Nachfrage nach vernetzten Geräten sowie Maschine-zu-Maschine (M2M) Kommunikation getrieben und verändert die sozioökonomische Zukunft der Menschen in entwickelten und in Entwicklungsländern.

Ein neuer Bericht der GSMA(2), der in Zusammenarbeit mit PwC erarbeitet wurde, stellt dar, wie innovative mobile und vernetzte Produkte das Leben der Menschen in den kommenden fünf Jahren verändern werden.

In entwickelten Ländern:

  • mHealth könnte in OECD-Ländern $ 400 Milliarden Kosten im Gesundheitswesen einsparen
  • Vernetzte Fahrzeuge könnten mithilfe von Notrufdiensten eines von neun Leben retten
  • mEducation kann die Abbrecherquote bei Schülern um acht Prozent reduzieren, bzw. bei 1,8 Millionen Kindern
  • Intelligente Messung kann den Kohlenstoffausstoß um 27 Millionen Tonnen verringern – dies entspricht der Neupflanzung von 1,2 Milliarden Bäumen

In Entwicklungsländern:

  • mHealth kann in Afrika südlich der Sahara eine Million Leben retten
  • mAutomotive wird den Transport und die Lagerung von Lebensmitteln verbessern und könnte dazu beitragen, jährlich mehr als 40 Millionen Menschen zu ernähren – die entspricht der gesamten Bevölkerung Kenias
  • mEducation kann 180 Millionen Schülern helfen, ihre Ausbildung weiterzuführen
  • Intelligente Transportsysteme könnten die Fahrtzeiten zum Arbeitsplatz um 35 Prozent reduzieren und damit Pendlern pro Jahr eine ganze Woche schenken

„Mobile Daten sind nicht nur eine Ware, sondern sie entwickeln sich mit der zunehmenden Vernetzung von Menschen und Dingen zum Lebensnerv unseres Alltags, unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft", erklärte Michael O'Hara, Chief Marketing Officer der GSMA. „Dies bringt enorme Verantwortung mit sich, und die Mobilfunkbranche muss weiterhin mit Regierungen und den wichtigen Industriesektoren bei der Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen zusammenarbeiten, die den Menschen in der gesamten Welt helfen, ihre wirtschaftliche Tätigkeit und ihre Gesellschaften zu verbessern."

Die Zunahme der Umsätze bei mobilen Daten ist ein weltweiter Trend, der sowohl in entwickelten als auch in Entwicklungsländern erkennbar ist. Im Jahr 2012 war Japan das erste Land, in dem der Datenumsatz besonders aufgrund der Verfügbarkeit von fortschrittlichen Mobilnetzen und der höheren Akzeptanz der neuesten Smartphones, Tablets und vernetzen Geräte den Sprachumsatz übertraf. In diesem Jahr wird der Datenumsatz in Argentinien höher als der Sprachumsatz sein. Damit erreicht das Land diesen Meilenstein noch vor den USA und UK, wo dies erst 2014 erwartet wird. In Kenia wird diese Verschiebung voraussichtlich 2016 eintreten und andere Schwellenländer sollten auf dem Rücken der zunehmenden Verbreitung von mobilem Breitband folgen(3).

Die steigende Datenmenge hat weltweit zu nennenswerten Fortschritten bei vernetzten Geräten und M2M-Technologien geführt. Vier Sektoren - das Gesundheitswesen, die Fahrzeugbranche, Bildung und intelligente Städte - stützen sich ganz besonders auf die Evolution von mobilem Breitbandzugang und mobilen Dienstleistungen.

  • mHealth  Im Kampf gegen Malaria, TB, HIV und Säuglingssterblichkeit könnte die erhöhte Verwendung mobiler Konnektivität in Afrika südlich der Sahara von heute bis 2017 über eine Million Leben retten. In entwickelten Ländern könnten mHealth Produkte und Dienstleistungen die jährlichen Gesundheitskosten 2017 um massive $ 400 Milliarden verringern.
  • mAutomotive – In Entwicklungsländern verrotten jährlich unglaubliche 240 Millionen Tonnen Lebensmittel beim Transport und bei der Lagerung. Die Verwendung von Mobilfunk zur Kontrolle von Lkws, Optimierung der Flottenleistung und Temperaturüberwachung von Lägern würde Lebensmittel erhalten, die 2017 zur Ernährung von 40 Millionen Menschen ausreichen. Dies entspricht der gesamten Bevölkerung Kenias.

    In den OECD-Ländern könnten Fahrzeuge, die mit integrierten Notrufsystemen ausgestattet sind, bis 2017 zur Rettung von 35.000 bzw. einem von neun Leben beitragen, da sie eine schnellere und genauere Identifizierung des Unfallortes und eine Verkürzung der Reaktionszeiten ermöglichen.
  • mEducation  Die Verwendung von Mobiltelefonen, eReadern und Tablets wird durch die Ermöglichung von flexiblem Lernen in den entwickelten Ländern bis 2017 die Studienabbruchquote in der Primar- und Sekundarausbildung um acht Prozent bzw. 1,8 Millionen Kinder reduzieren.

    In den entwickelten Ländern befinden sich 610 Millionen Schüler in der Grundschulausbildung und nur 10 Prozent werden voraussichtlich in die Sekundarbildung wechseln. mEducation wird dazu führen, dass in den entwickelten Ländern 180 Millionen Schüler in den kommenden fünf Jahren die Chance zu weiterer Bildung erhalten.
  • Intelligente Städte  Menschen können mithilfe intelligenter Transportsysteme, die Verkehrsflüsse überwachen und die Verwendung öffentlicher Transportmittel fördern, jährlich eine ganze Woche Zeit gewinnen. Diese Systeme werden 2017 in intelligenten Städten dazu beitragen, die Fahrzeiten zum Arbeitsplatz um bis zu 35 Prozent zu verkürzen.

    Jährlich werden in den Städten der entwickelten Märkte unglaubliche 360 Millionen Tonnen Kohlenstoff ausgestoßen. Durch intelligente Messung könnte dies 2017 um 27 Millionen Tonnen verringert werden. Dies entspricht der Neupflanzung von 1,2 Milliarden Bäumen.

Die GSMA stellt in dieser Woche in der Connected City [vernetzten Stadt] auf dem Mobile World Congress Beispiele von mobilen Produkten und Dienstleistungen vor, die zur Verbesserung des sozioökonomischen Umfeldes in der gesamten Welt beitragen können. Dazu gehören die Fernüberwachung des Gesundheitszustandes, bei der Menschen in ihrem Heim mit Gesundheitsexperten verbunden werden, intelligente Logistikdienstleistungen, die zum effizienteren Personen- und Gütertransport beitragen, intelligente Technologie, die das "Gehirn" Ihrer Heime mobil macht, und In-Car-Dienste, welche die Art verändern, wie wir Informationen unterwegs verwenden.

Den vollständigen Bericht von GSMA-PwC finden Sie auf: www.gsma.com/connectedliving.

Weitere Informationen über die GSMA Connected City finden Sie auf: www.gsma.com/newsroom/gsma-to-unveil-the-connected-city-at-mwc-2013.

Hinweise für Herausgeber:

(1) Global Mobile Operator Data vs. Voice Revenue Forecast 2018 - GSMA
GSMA (2018 extrapolation of Ovum 2012-2017 Mobile Voice and Data Revenue Forecast) [Vorschau weltweiter Datenumsatz von Mobilfunkbetreibern ggü. Sprachumsatz 2018 - GSMA, GSMA (2018 Hochrechnung der Ovum 2012-2017 Vorschau auf mobilen Sprach- und Datenumsatz)]


Region

Jahr

Datenumsatz (US$)

Sprachumsatz (US$)

Weltweit

2018

$ 559 Milliarden

$ 547 Milliarden




(2) Vernetztes Leben: Die Auswirkungen des vernetzen Lebens in den kommenden fünf Jahren, PwC für die GSMA

(3) By Country Mobile Operator Data vs. Voice Revenue Breakdown - Ovum
Ovum 2012-2017 Mobile Voice and Data Revenue Forecast [Aufgliederung des Datenumsatzes von Mobilfunkbetreibern ggü. Sprachumsatz nach Ländern - Ovum, Ovum 2012-2017 Vorschau auf mobilen Sprach- und Datenumsatz]


Land

Jahr

Datenumsatz (US$)

Sprachumsatz (US$)

Japan

2012

$ 48 Milliarden

$ 46,5 Milliarden

Argentinien

2013

$ 5,22 Milliarden

$ 5,16 Milliarden

USA

2014

$ 123,9 Milliarden

$ 105,8 Milliarden

UK

2014

$ 14,2 Milliarden

$ 13,9 Milliarden

Kenia

2016

$ 828 Millionen

$ 789 Millionen




Über die GSMA
Die GSMA vertritt die Interessen der Mobilfunkanbieter weltweit. Aus mehr als 220 Ländern vereint die GSMA nahezu 800 der weltweit führenden Mobilfunkbetreiber mit über 230 Unternehmen aus vor- und nachgelagerten Branchen im mobilen Ökosystem, darunter Mobiltelefonhersteller, Softwareunternehmen, Ausrüstungsanbieter und Internetunternehmen sowie Organisationen in Branchen wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Medien, Transport und Versorgungsunternehmen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen, wie den Mobile World Congress und die Mobile Asia Expo.

Für weitergehende Informationen besuchen Sie bitte die Unternehmenswebsite der GSMA unter www.gsma.com oder das Onlineportal der Mobilfunkbranche, Mobile World Live, unter www.mobileworldlive.com.

SOURCE GSMA



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http://www.gsma.com

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